Mo, 23.November, 15.00 Uhr, Cadillac
Film- und Medienbüro präsentiert:
Heinrich, Ulla und Steffen kenne sich nicht. Sie haben auch noch nie voneinander gehört. Sie sind völlig verschieden. Es gibt nichts was sie verbindet. Nichts? Doch! Ein Brief bringt sie zusammen oder besser gesagt führt sie zum gleichen Ort. Kaum verbunden, trennen sich ihre Wege wieder, um verbunden zu werden. Denn sie sind auf der Suche - auf der Jagd - auf der Flucht. Sie sind Singles. Ein Film der drei Charaktere bis ins peinlichste genau vorstellt und die Fragen aufwirft: wer mit wem und warum überhaupt und wer zum Teufel ist Bob - ganz schön geschmacklos wie Asche im Kaffee.
Klasischer, dramaturgischer Dreischritt:
a) Thema: ungewollte Schwangerschaft
b) Thema: Bulemie
c) Thema: Gang/Drogen/Brutalität
Die SchülerInnen haben sich im Deutschunterricht intensiv mit soaps
auseinandergesetzt, danach in drei Gruppen das Drehbuch geschrieben und eine
eigene soap an ihrer Schule gedreht.
Frei nach Motiven des Romans "Der Fänger im Roggen" von J.D. Salinger erzählt der Film die Geschichte vom träumerischen Schüler Till, der, gerade vom Internat geflogen, seinen Koffer packt und nach Berlin ,flüchtet". Gegenüber den unterschiedlichen Menschen, die er dort zufällig trifft, entwirft Till verschiedenen fiktive Bilder von seiner Person - sein Jonglieren mit der Wahrheit mündet am Ende in die Unfähigkeit, zwischen Realität und Illusion unterscheiden zu können.
"Bomben, Bunker Kohlenklau" ist ein Film, der von den Erinnerungen vierer Zeitzeugen/innen lebt. Männer und Frauen, die die entbehrungsreichen, auch turbulenten Jahre 1945-1948 in Kleinstädten und Orten zwischen Bremen und Osnabrück verbrachten. Durch eingeschnittene Aufnahmen von Originalschauplätzen und zahlreichen Reproduktionen von Originalfotos wird das Erzählte anschaulich, kurzweilig.
Am 5. Februar 98 begannen die bundesweiten Aktionstage der Arbeitsloseninitiativen. Wie in vielen St,dten der BRD wehrten sich auch Oldenburger Erwerbslose gegen zunehmende Schikane, Kontrolle und Leistungskürzungen. Sie besetzten u. a. das Arbeitsamt, besuchten die Deutsche Bank und kauften zum Null Tarif beim Plus Markt ein. Die Videogruppe La Strada hat die Aktionstage der Oldenburger Erwebslosen von Februar bis Juli dokumentiert.
Filmische Interpretation der "Üsbersetzungen" dreier Gedichte des Lyriker Andre Hatting (Dialektik, Fühl und Elfenbeinturm) durch Bilder des Malers Dirk-agge Bothe (Wilhelmshaven) und Skulpturen des Bildhauers Thorsten Schütt (Horsten). Der Rhythmus des Films wird durch zwei Musikstücke von Jan Gaberek (Paper Nut und I took up the Runes) getragen.
Kirschblüterbl,tter bedecken den Rasen des Gartens zu Beginn der Dreharbeiten. Schnee f,llt als das letzte Gespr,ch mit dem in Oldenburg lebenden Künstler Max Hermann geführt wird. Die Fragen und Blicke tasten ein achtundachtzigjähriges Leben ab, und lassen den Maler ein eignis Bild von sich zeichnen. Musik, Montage und Videobilder vermögen es, die gemalten Bilder in eier eigenständigen Sprache zu zeigen, ohne sie zu verfremden.
"Was macht man, wenn man obdachlos ist, bisher in einem Tunnel lebt und eines Tages ein Werbeplakat der Bausparkasse sieht? Machen Sie Ihren Traum vom eigenen Heim wahr!" Jeder hat seinen eigenen Traum vom Eignen Heim...
Eine Frau flüchtet aus ihrem Haus. Aus der Begegnung mit Naturelementen und einem Mann sch"pft sie die Kraft, sich dem Leben zu stellen. Der Film ist in Ligurien/Italien gedreht.
Der Kurzfilm Rapunzel ist eine zeichnerische Parodie auf das gleichnahmige Märchen.
Ein zeitloses Bergdrama im Italo-Western-Stil. Sechs namenlose Figuren machen sich auf den Weg, um das Leben und das Glück zu suchen.
Gegenlicht Kino AG, zur Filmtage Hauptseite, 1.Nov.98 by Bertram