Die 6. Oldenburger Filmtage


Veranstaltet werden die 6. Oldenburger Filmtage von:


Filmriß


Mittlerweile besteht die Kinoinitiative mehr als zehn Jahre. Innerhalb des selbstverwalteten Zentrums ALHAMBRA ist eine von ökonomischen Zwängen relativ freie Programmgestaltung möglich. Die inhaltliche Ausrichtung der Filmauswahl sieht sich auch in Zusammenhang mit diesem Zentrum, das in der Tradition der basisdemokratischen, parteiunabhängigen und mehr oder weniger radikalen Linken steht. Angesichts eines Kinobooms in den Endneunzigern des 20. Jahrhunderts, der auf relativ wenige Filmtitel in großen Kinocentern konzentriert ist, sehen wir unsere Möglichkeiten im besonderen "kleinen" Film, der nach der Aufführung auf den Festivals kaum mehr den Weg in die Kinos findet, sowie beim thematischen Film und Dokumentarfilm. Dazwischen sind wir aber auch keine Kostverächter des sehenswerten Unterhaltungsfilms a la RIFF RAFF oder MURIELS HOCHZEIT. Zudem arbeiten wir gerne mit Initiativen in der Stadt zusammen, um ein inhaltlich gemeinsames Film- und Begleitprogramm auf die Beine zu stellen.


Mobiles Kino Niedersachsen


Das MOBILE KINO NIEDERSACHSEN funktioniert unter der Trägerschaft der LAG Jugend und Film Niedersachsen e.V. Es sind vier MitarbeiterInnen angestellt, die logistische Basis sitzt mit Büro und Lager in Oldenburg. Die wesentliche finanzielle Basis des MKN fußt auf der Unterstützung durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Das MOBILE KINO NIEDERSACHSEN funktioniert unter der Trägerschaft der LAG Jugend und Film Niedersachsen e.V. Es sind vier MitarbeiterInnen angestellt, die logistische Basis sitzt mit Büro und Lager in Oldenburg. Die wesentliche finanzielle Basis des MKN fußt auf der Unterstützung durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Seit über sieben Jahren bringt das MKN nun bereit Kinokultur in die entlegeneren Regionen ganz Niedersachsens. Durch die Aktivitäten kulturpolitisch interessierter Initiativen abseits der großen Ballungsräume, sowie der finanziellen Unterstützung von Fördereinrichtungen wie der "Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur" (LAGS) haben in den letzten Jahren eine Reihe neuer Kulturzentren geöffnet. Andere Initiativen behelfen sich mit der Mitnutzung vorhandener Säle oder Gemeindehäuser. Mit einem durchaus populären, aber nicht anspruchslosen Filmprogramm hat sich das Mobile Kino in dieser Szene beim jüngeren und älteren Publikum durchgesetzt. Regelmäßig wird einmal monatlich ein wechselndes Programm aufgeführt, sowie ein passendes Begleit-programm vorbereitet. In den Sommermonaten wird Open-Air Kino organisiert. Neben dem reinen Aufführbetrieb beschäftigt uns auch die Planung bestimmter Filmtourneen in Niedersachsen, sowie die Zusammenarbeit mit VeranstalterInnen, die zu einem besonderen Anlaß an Kino interessiert sind. Dies können etwa Mädchenfilmtage, Stadtfeste, eine Stummfilmaufführung mit Live-Musik, Kino im Museum, Zirkus, Knast oder in geschlossenen Einrichtungen sein. Für diese unterschiedlichen Anlässe sind wir daher auch mit einem großen Equipment diverser Leinwände, Projektoren im 16- und 35mm-Bereich und Tonanlagen ausgestattet. Schließlich hat das MKN im Lauf der Zeit einen Kurzfilmverleih von fast vierzig Titeln aufgebaut, die der nichtgewerblichen Auswertung zur Verfügung stehen.


RollenWechsel - Kino für FrauenLesben


1992 beteiligte sich der NaUnd-Verein für Lesben und Schwule am Kauf zweier alter 35mm-rojektoren, womit die Idee geboren war, eine Kinogruppe zu gründen. Die Namensfindung war so etwa das Einzige, was geschlechtsvereint stattfand; danach machten die Schwulen einige Jahre unregelmäßig Veranstaltungen (momentan leider nicht mehr) und die FrauenLesben unabhängig davon jeden ersten Sonntag im Monat."Die Namensfindung war so etwa das Einzige, was geschlechtsvereint stattfand; danach machten die Schwulen einige Jahre unregelmäßig Veranstaltungen (momentan leider nicht mehr) und die FrauenLesben unabhängig davon jeden ersten Sonntag im Monat."Die Namensfindung war so etwa das Einzige, was geschlechtsvereint stattfand; danach machten die Schwulen einige Jahre unregelmä ig Veranstaltungen (momentan leider nicht mehr) und die FrauenLesben unabhängig davon jeden ersten Sonntag im Monat.
Wir zeigen Filme mit lesbischen, feministischen oder frauenspezifischen Inhalten; unsere Lieblingsfilme zum Beispiel, oder aktuelle Produktionen, die wir auf Filmfestivals in ganz Deutschland aussuchen. Die Filmprogramme erscheinen halbjährlich, und einmal im halben Jahr finden auch unsere beliebten, "langen Filmnächte' mit anschließender Party statt.
Veranstaltungsort ist das Alhambra, wohin alle Lesben und Frauen herzlich eingeladen sind.


Gegenlicht


Kinoinitiative an der Carl von Ossietzky Universität
Unsere Anfänge als alternatives Studierendenkino liegen bereits über 20 Jahre zurück. Eine Schar filmbesessener StudentInnen spulte damals seit dem Wintersemester 1974/75 eine 16mm Spule nach der anderen ab und etablierte den Mittwochabend als Kinoabend an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Mittlerweile ist die Kino AG auf 35mm Projektoren umgestiegen. Dieser Versuch der Verbesserung der Qualität war mit Schwierigkeiten verbunden und führte auch aufgrund personeller Fluktuation zu einem vorläufigen Ende der Gruppe. Zwei Jahre später, im Wintersemester 1993/94, gelang es jedoch auf die beherzte Initiative einer Handvoll engagierter Studierender hin, die Kino AG wiederzubeleben. Was geblieben ist, ist der Mittwochabend und das Interesse an (hoffentlich) guten Filmen. Dabei ist unser Anliegen, auch Filme zu zeigen, die ansonsten kaum ein Forum finden, so daß wir ein alternatives Kinoprogramm bieten. Ein Beispiel hierfür ist unser Dokumentarfilm, der sich mit aktuellen (gesellschafts-)politischen Themen beschäftigt, oder unser Stummfilm mit Live Musikbegleitung. Doch auch Filmkunst, Literaturverfilmungen, Publikumslieblinge und einige Raritäten sollen nicht zu kurz kommen. Es versteht sich von selbst, daß wir als nicht-kommerzieller Veranstalter nicht immer die aktuellsten Filme bekommen können. Dennoch hoffen wir mit unserem Programm all denen neue und alte Filmleckerbissen servieren zu können, die gerne im Dunkeln der Aula der Faszination Film erliegen. Wer darüber hinaus Interesse am Mitmachen hat, kann uns am Mittwoch gerne ansprechen.

Hier gehts zu unserer Homepage und zu unserem Programm für das Wintersemester 98/99.


Das Film- und Medienbüro Oldenburg e.V.


Wir verstehen uns als Koordinationsstelle für Film- und Medienarbeit, KünstlerInnen und Medienschaffende und leisten damit einen Beitrag zur Kulturarbeit, die in jeder Region sebstverständlich sein sollte. Das Film- und Medienbüro hat es sich zur Aufgabe gemacht, Rahmenbedingungen für wichtige kulturpolitische Aufgaben im Medienbereich in Oldenburg und in der Nord-West Region zu schaffen. Dazu gehören: Unser Ziel ist, die bisherigen Medienaktivitäten mit verschiedenen Kulturschaffenden und medieninteressierten Einzelpersonen und Gruppen zusammen weiter zu entwickeln und zu erweitern. Das Film- und Medienbüro ist Teil des sozio-kulturellen Zentrums K14 und Mitglied im Bundesverband kommunales Kino.


Gegenlicht Kino AG, zur Filmtage Hauptseite, 1.Nov.98 by Bertram