Veranstaltet werden die 6. Oldenburger Filmtage von:
Hier gehts zu unserer Homepage und
zu unserem Programm
für das Wintersemester 98/99.
Gegenlicht Kino AG,
zur Filmtage Hauptseite, 1.Nov.98 by Bertram
Filmriß
Mittlerweile besteht die Kinoinitiative mehr als zehn Jahre. Innerhalb des
selbstverwalteten Zentrums ALHAMBRA ist eine von ökonomischen
Zwängen relativ freie Programmgestaltung möglich. Die inhaltliche
Ausrichtung der Filmauswahl sieht sich auch in Zusammenhang mit diesem
Zentrum, das in der Tradition der basisdemokratischen,
parteiunabhängigen und mehr oder weniger radikalen Linken steht.
Angesichts eines Kinobooms in den Endneunzigern des 20. Jahrhunderts, der
auf relativ wenige Filmtitel in großen Kinocentern konzentriert ist,
sehen wir unsere Möglichkeiten im besonderen "kleinen" Film, der nach
der Aufführung auf den Festivals kaum mehr den Weg in die Kinos findet,
sowie beim thematischen Film und Dokumentarfilm. Dazwischen sind wir aber
auch keine Kostverächter des sehenswerten Unterhaltungsfilms a la RIFF
RAFF oder MURIELS HOCHZEIT. Zudem arbeiten wir gerne mit Initiativen in der
Stadt zusammen, um ein inhaltlich gemeinsames Film- und Begleitprogramm auf
die Beine zu stellen.Mobiles Kino Niedersachsen
Das MOBILE KINO NIEDERSACHSEN funktioniert unter der Trägerschaft der
LAG Jugend und Film Niedersachsen e.V. Es sind vier MitarbeiterInnen
angestellt, die logistische Basis sitzt mit Büro und Lager in
Oldenburg. Die wesentliche finanzielle Basis des MKN fußt auf der
Unterstützung durch das Niedersächsische Ministerium für
Wissenschaft und Kultur. Das MOBILE KINO NIEDERSACHSEN funktioniert unter
der Trägerschaft der LAG Jugend und Film Niedersachsen e.V. Es sind vier
MitarbeiterInnen angestellt, die logistische Basis sitzt mit Büro und
Lager in Oldenburg. Die wesentliche finanzielle Basis des MKN fußt auf
der Unterstützung durch das Niedersächsische Ministerium für
Wissenschaft und Kultur. Seit über sieben Jahren bringt das MKN nun
bereit Kinokultur in die entlegeneren Regionen ganz Niedersachsens. Durch
die Aktivitäten kulturpolitisch interessierter Initiativen abseits der
großen Ballungsräume, sowie der finanziellen Unterstützung
von Fördereinrichtungen wie der "Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur"
(LAGS) haben in den letzten Jahren eine Reihe neuer Kulturzentren
geöffnet. Andere Initiativen behelfen sich mit der Mitnutzung
vorhandener Säle oder Gemeindehäuser. Mit einem durchaus
populären, aber nicht anspruchslosen Filmprogramm hat sich das Mobile
Kino in dieser Szene beim jüngeren und älteren Publikum
durchgesetzt. Regelmäßig wird einmal monatlich ein wechselndes
Programm aufgeführt, sowie ein passendes Begleit-programm vorbereitet.
In den Sommermonaten wird Open-Air Kino organisiert. Neben dem reinen
Aufführbetrieb beschäftigt uns auch die Planung bestimmter
Filmtourneen in Niedersachsen, sowie die Zusammenarbeit mit
VeranstalterInnen, die zu einem besonderen Anlaß an Kino interessiert
sind. Dies können etwa Mädchenfilmtage, Stadtfeste, eine
Stummfilmaufführung mit Live-Musik, Kino im Museum, Zirkus, Knast oder
in geschlossenen Einrichtungen sein. Für diese unterschiedlichen
Anlässe sind wir daher auch mit einem großen Equipment diverser
Leinwände, Projektoren im 16- und 35mm-Bereich und Tonanlagen
ausgestattet. Schließlich hat das MKN im Lauf der Zeit einen
Kurzfilmverleih von fast vierzig Titeln aufgebaut, die der nichtgewerblichen
Auswertung zur Verfügung stehen.
RollenWechsel - Kino für FrauenLesben
1992 beteiligte sich der NaUnd-Verein für Lesben und Schwule am Kauf
zweier alter 35mm-rojektoren, womit die Idee geboren war, eine Kinogruppe zu
gründen. Die Namensfindung war so etwa das Einzige, was
geschlechtsvereint stattfand; danach machten die Schwulen einige Jahre
unregelmäßig Veranstaltungen (momentan leider nicht mehr) und die
FrauenLesben unabhängig davon jeden ersten Sonntag im Monat."Die
Namensfindung war so etwa das Einzige, was geschlechtsvereint stattfand;
danach machten die Schwulen einige Jahre unregelmäßig Veranstaltungen
(momentan leider nicht mehr) und die FrauenLesben unabhängig davon jeden
ersten Sonntag im Monat."Die Namensfindung war so etwa das Einzige, was
geschlechtsvereint stattfand; danach machten die Schwulen einige Jahre
unregelmä ig Veranstaltungen (momentan leider nicht mehr) und die
FrauenLesben unabhängig davon jeden ersten Sonntag im Monat.
Wir zeigen Filme mit lesbischen, feministischen oder frauenspezifischen
Inhalten; unsere Lieblingsfilme zum Beispiel, oder aktuelle Produktionen,
die wir auf Filmfestivals in ganz Deutschland aussuchen. Die Filmprogramme
erscheinen halbjährlich, und einmal im halben Jahr finden auch unsere
beliebten, "langen Filmnächte' mit anschließender Party statt.
Veranstaltungsort ist das Alhambra, wohin alle Lesben und Frauen herzlich
eingeladen sind.
Gegenlicht
Kinoinitiative an der Carl von Ossietzky Universität
Unsere Anfänge
als alternatives Studierendenkino liegen bereits über 20 Jahre
zurück. Eine Schar filmbesessener StudentInnen spulte damals seit dem
Wintersemester 1974/75 eine 16mm Spule nach der anderen ab und etablierte
den Mittwochabend als Kinoabend an der Carl von Ossietzky Universität
Oldenburg. Mittlerweile ist die Kino AG auf 35mm Projektoren umgestiegen.
Dieser Versuch der Verbesserung der Qualität war mit Schwierigkeiten
verbunden und führte auch aufgrund personeller Fluktuation zu einem
vorläufigen Ende der Gruppe. Zwei Jahre später, im Wintersemester 1993/94,
gelang es jedoch auf die beherzte Initiative einer Handvoll engagierter
Studierender hin, die Kino AG wiederzubeleben. Was geblieben ist, ist der
Mittwochabend und das Interesse an (hoffentlich) guten Filmen. Dabei ist
unser Anliegen, auch Filme zu zeigen, die ansonsten kaum ein Forum finden,
so daß wir ein alternatives Kinoprogramm bieten. Ein Beispiel
hierfür ist unser Dokumentarfilm, der sich mit aktuellen
(gesellschafts-)politischen Themen beschäftigt, oder unser Stummfilm
mit Live Musikbegleitung. Doch auch Filmkunst, Literaturverfilmungen,
Publikumslieblinge und einige Raritäten sollen nicht zu kurz kommen. Es
versteht sich von selbst, daß wir als nicht-kommerzieller Veranstalter
nicht immer die aktuellsten Filme bekommen können. Dennoch hoffen wir
mit unserem Programm all denen neue und alte Filmleckerbissen servieren zu
können, die gerne im Dunkeln der Aula der Faszination Film erliegen.
Wer darüber hinaus Interesse am Mitmachen hat, kann uns am Mittwoch
gerne ansprechen.
Das Film- und Medienbüro Oldenburg e.V.
Wir verstehen uns als Koordinationsstelle für Film- und Medienarbeit,
KünstlerInnen und Medienschaffende und leisten damit einen Beitrag zur
Kulturarbeit, die in jeder Region sebstverständlich sein sollte. Das Film-
und Medienbüro hat es sich zur Aufgabe gemacht, Rahmenbedingungen
für wichtige kulturpolitische Aufgaben im Medienbereich in Oldenburg
und in der Nord-West Region zu schaffen. Dazu gehören:
Unser Ziel ist, die bisherigen Medienaktivitäten mit verschiedenen
Kulturschaffenden und medieninteressierten Einzelpersonen und Gruppen
zusammen weiter zu entwickeln und zu erweitern. Das Film- und
Medienbüro ist Teil des sozio-kulturellen Zentrums K14 und Mitglied im
Bundesverband kommunales Kino.